Wenn gute Ideen liegen bleiben – und warum wir „Bring deine Idee zum Leuchten“ starten

Avatar von Heike Brose
Wenn gute Ideen liegen bleiben – und warum wir „Bring deine Idee zum Leuchten“ starten

Ich bin gerade im zweiten Jahr des Aufbaus vom ISTB Rhein-Main. Und je mehr ich in Gesprächen mit Kolleg:innen bin, desto deutlicher sehe ich ein Muster: In meinem Netzwerk gibt es unglaublich viele Menschen mit starken Ideen. Berater:innen, Trainer:innen, Coaches – oft mit richtig viel Erfahrung, Substanz und dem Wunsch, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Und ganz ehrlich: Ich könnte gefühlt jeden Monat eine neue Kooperation starten, weil so viel Potenzial da ist.

Trotzdem passiert etwas, das ich immer wieder höre – und manchmal auch bei mir selbst kenne: Es bleibt beim „Ich müsste mal…“.

Nicht, weil die Idee nicht gut wäre.
Nicht, weil es an Motivation fehlt.
Sondern weil zwischen „Ich will“ und „Ich mache“ plötzlich ein ganzer Berg auftaucht.

Der Berg zwischen Idee und Umsetzung

Wenn Menschen über Selbstständigkeit sprechen, geht es selten nur um das Angebot oder die fachliche Qualität. Es geht um dieses Gefühl von: Wo fange ich überhaupt an?

Da sind die steuerlichen Fragen:
Was muss ich anmelden? Was darf ich? Was muss ich? Und wie kompliziert wird das jetzt wirklich?

Dann kommt die Preisgestaltung:
Wie finde ich ein Honorar, das fair ist – für Klient:innen und für mich? Und wie halte ich das innerlich aus, das auch wirklich zu verlangen?

Dann das Thema Absicherung:
Welche Versicherungen sind sinnvoll? Was ist „nice to have“ und was ist wirklich relevant – gerade in beratenden Kontexten?

Und über allem schwebt dieses Dauerthema Sichtbarkeit:
Wie werde ich sichtbar, ohne in eine Rolle zu rutschen, die nicht zu mir passt? Ohne mich lauter zu machen, als ich eigentlich bin? Ohne mich zu verbiegen?

Diese Fragen sind nicht „klein“. Sie sind existenziell. Und sie sorgen oft dafür, dass gute Ideen im Kopf bleiben – statt in die Welt zu kommen.

Warum wir diese Gründungsreihe starten

Genau deshalb starten wir im ISTB Rhein-Main eine Online-Gründungsreihe für Systemiker:innen:

„Bring deine Idee zum Leuchten“ – gemeinsam mit Astrid Hochbahn und Dr. Joachim Wenzel.

Für mich ist Astrid die Person, die Gründung unaufgeregt und klar macht. Nicht dieses „Wie werde ich noch lauter?“, sondern:
Wie wird meine Idee tragfähig – mit Realitätssinn und Herz?

Und Dr. Joachim Wenzel ist jemand, den ich sehr schätze, weil er ein Thema abdeckt, das viele unterschätzen (oder wegschieben, bis es brennt):
rechtliche Orientierung und Absicherung. Klar, präzise, hilfreich – ohne Angst zu machen.

Das Format: nicht nur Input, sondern Rückenwind

Im Februar geht es los: sechs Online-Treffen, dazwischen Netzwerken, Austausch und gemeinsames Weiterdenken. Mir war wichtig, dass das Ganze nicht nur aus Informationen besteht – sondern dass ein Rahmen entsteht, der Menschen auch wirklich ins Tun bringt.

Ich freue mich auf alle, die sich dort begegnen: Menschen, die etwas aufbauen wollen. Menschen, die sich (neu) sortieren wollen. Menschen, die ihre Idee ernst nehmen – und sich selbst auch.

Und ja: Ich freue mich auch, weil es genau zu dem passt, was ich mit dem ISTB Rhein-Main aufbauen möchte: ein Institut, das Weiterbildung nicht nur „anbietet“, sondern Menschen in Entwicklung wirklich begleitet.


Lust, deine Idee zu sortieren und ins Leuchten zu bringen?

Wenn du gerade an einer Idee sitzt – oder schon gestartet bist und merkst, dass du mehr Struktur und Orientierung brauchst:
Dann schau dir die Gründungsreihe an.

👉 Alle Infos zur Reihe findest du hier:
https://istb-rheinmain.de/bring-deine-idee-zum-leuchten-gruendungsreihe-fuer-systemikerinnen/