Wie können wir Paare gut beraten, deren Beziehungen nicht den klassischen heteronormativen Vorstellungen entsprechen – etwa queere, trans, nicht-binäre oder polyamore Paarkonstellationen? In diesem 4-stündigen Online-Fachtag werfen wir einen queer- und diversitätssensiblen Blick auf Paarberatung und verbinden kompakten Input mit praxisnahen Methoden und Selbstreflexion.
Im Mittelpunkt stehen
- Grundlagen zu Heteronormativität, geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und deren Bedeutung für Paar- und Beziehungsberatung
- die Reflexion eigener Bilder von „Paar“, „Normalität“ und „Stabilität“ und deren Wirkung im Beratungsprozess
- typische Themen in der Beratung mit queeren und nicht-heteronormen Paaren (z.B. Coming-out in der Beziehung, Regenbogenfamilien, polyamore Beziehungen, Minderheitenstress)
- die Anpassung klassischer systemischer Methoden (zirkuläre Fragen, Genogramm, Ressourcenarbeit) an queere Lebensrealitäten im Online-Setting
Die Veranstaltung richtet sich an beraterisch tätige Fachkräfte aus Beratung, Sozialer Arbeit und Therapie, die ihre Kompetenz in der Arbeit mit queeren und nicht-heteronormen Paaren vertiefen möchten.



